Schule neu denken.
Beziehungsorientiert und begeistert!

Lernraum Sinnesgarten

Der Sinnesgarten im Kloster versteht sich als Lernraum, der speziell darauf ausgelegt ist, die unterschiedlichen Sinne der Menschen anzusprechen. In einer reizüberfluteten Zeit wichtiger denn je, um den Kindern und Jugendlichen die schöne Natur und auch den Schöpfungsgedanken bewusst zu machen. Sehen, hören, riechen, schmecken und fühlen sind Teile eines zukunftsintelligenten Unterrichtskonzeptes im Lavantinum. Die Natur als Lernraum wird bewusst als Methode eingesetzt. Der barrierefrei erreichbare Sinnesgarten lädt zum Erleben und Mitmachen ein. Auch KirchgängerInnen, BesucherInnen, BürgerInnen der Stadt und FreundInnen der Schule sind herzlich willkommen. Sinneseindrücke werden gezielt wahrgenommen, somit das Gehirn trainiert und Schule bekommt eine völlig neue Bedeutung. Besonderheit im Sinnesgarten ist ein Stille-Zelt aus Weiden, um ganz absichtlich und bewusst in die Stille zu hören, wahrzunehmen, was gerade in der Umgebung passiert und innezuhalten. Dankbarkeit und friedliche Gelassenheit  sind pädagogische Ziele mit christlicher Wertekultur, die bei uns großgeschrieben werden.

Lernraum Klostergarten

Der Klostergarten ist bewusst im ursprünglichen Stil gehalten mit Wald, Wiese und Natur pur. Er ist ein Sauerstofflieferant und dient als pädagogische Maßnahme für eine moderne Pausengestaltung. Sich bewegen, miteinander reden, gemeinsam jausnen, spielen, kontroverse Erfahrungen machen und vor allem Kraft und Energie tanken für die folgenden Unterrichtseinheiten in den Klassenzimmern des Klosters. Waldpädagogik und Schöpfungsverantwortung sind hier pädagogische Zielbereiche des Lavantinum.

Lernraum Fliegendes Klassenzimmer

Im Rahmen eines EU-Projektes wird im Mesnerhaus des Basilika-Geländes ein fliegendes Klassenzimmer entstehen. Der Weg durch den Sinnesgarten führt  zu einem digitalen Lernraum einerseits und andererseits zu einem Lernraum für Kunst und Kultur. Leben und Wirken von bedeutenden Persönlichkeiten wie Paracelsus und Christine Lavant werden hier thematisiert. Das fliegende Klassenzimmer wird natürlich geöffnet für die gesamte Bevölkerung und andere Bildungseinrichtungen. Die Kombination von Sinnesgarten im Freien, digitalen Bildungsangeboten und hautnah erlebbare Kunst und Kultur sind ein einzigartiges Charakteristikum des Lavantinum. Geplant sind Schülerpartnerschaften mit Italien und Slowenien, wo besonders die Sprachkompetenz, in erster Linie der fächerübergreifende Englischunterricht, weiters dann Italienisch und Slowenisch, zum praktischen Einsatz kommen. Sprache verbindet und ermöglicht neue Freundschaften. Auch hier sind christliche Werte die Basis jeder Handlung.

Lernraum Lebensacker

Jedes Kind, das im Lavantinum einschult, bekommt am 1. Schultag ein Stück Erde in Form eines Lebensackers zur Verfügung gestellt. In seiner Verantwortung liegt nun die gedeihliche Entwicklung von allem, was hier angepflanzt wird. Ein Vertrauenskind aus der 1. Mittelschulklasse begleitet, unterstützt und berät den Schulanfänger/die Schulanfängerin bei der Betreuung des Lebensackers. Das so genannte buddy-Programm wirkt stärkend und ist eine win-win-Situation für die Kleinen und die Großen. Verantwortung, Zusammenhalt und ein wechselseitiges Lernen wird im Natur-Lernraum Lebensacker ermöglicht.

Zukunftsblick

Das Lavantinum ist Teil eines grenzüberschreitenden Bildungskonzeptes der Regionalentwicklungsstrategie unserer Region. Das Klosterareal bietet durchaus Potenzial für eine Erweiterung in Richtung Seminarzentrum und Hotel, geographisch vorteilhaft gelegen mitten im Paradies und nahe dem künftigen Bahnhof Lavanttal. Durch die interkommunale Zusammenarbeit aller Gemeinden des Tales profitiert die gesamte Region und ein modernes Zukunftsprojekt für nachfolgende Generationen ist durchaus realistisch. Bildung ist das Thema schlechthin und das Lavanttal  ist der ideale Standort für ein künftiges Projekt, dass Genusskultur, Bildung und Lebensfreude vereint.